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Was ist besser, alleine oder in der Gruppe zu trainieren?

Schwimmen ist die weitverbreiteste Sportart der Welt. Besonders die unzähligen Vorteile für Körper und Geist machen ihn so beliebt. Dabei hat jeder seine ganz persönlichen Gründen, die ihn zum Schwimmen bewegen: Es gibt diejenigen, die aus Spaß an der Freude schwimmen, andere, die wieder fit werden wollen oder ihr Gewicht halten möchten und wieder andere, die sich mit anderen messen möchten. Dann gibt es wiederum solche, die zur Entspannung schwimmen, denn es ist gut gegen Stress und hilft dabei, Frust und Ärger abzubauen. Egal aus welchen Gründen: Wir können entweder allein oder gemeinsam mit anderen schwimmen.

Was sind deine persönlichen Erfahrungen und wie möchtest du Schwimmen erleben?

Beim Schwimmen nimmst du dich selbst intensiver wahr. Du wirst eins mit dem Wasser und bist ganz bei dir und deinen Gedanken. Herausforderungen und Ziele gilt es hier allein zu bewältigen. Das Training in der Gruppe hilft dir auf der anderen Seite, neue Freunde zu finden und Teamgeist, Zusammenhalt und gesunden sportlichen Wettbewerbsgeist zu entwickeln. Jeder so, wie er es mag. Anfänger sollten allerdings zunächst Stunden bei einem qualifizierten Schwimmlehrer nehmen, um eine gute Technik in den vier Hauptschwimmstilen (Freistil, Rückenschwimmen, Brustschwimmen, Schmetterlingsschwimmen) zu erlernen. Wenn du mindestens zwei Schwimmarten beherrschst, kannst du bereits zwei oder drei Mal pro Woche ein professionell erstelltes Trainingsprogramm alleine absolvieren. Wer ohne Erfahrung Trainingseinheiten selbst zusammenschustert, riskiert, dass diese uneffektiv oder sogar kontraproduktiv sein könnten.

Bahnen schwimmen

Bahnen können in abgetrennten Bereichen an bestimmten Tagen und zu bestimmen Zeiten geschwommen werden. Du kannst in den Pool steigen und so lange schwimmen, wie du möchtest; in deinem bevorzugten Schwimmstil und ohne jegliche Anweisungen oder Empfehlungen vom Schwimmlehrer. Möglicherweise musst du die Bahn mit anderen Schwimmern teilen. In diesem Fall solltest du einige Regeln beachten, damit du niemanden störst. Zum Beispiel solltest du die Bahn wählen, die deinem Leistungsniveau entspricht und immer auf der rechten Seite der Bahn schwimmen, um Kollisionen zu vermeiden. Spring nicht ins Wasser, wenn sich andere Schwimmer dem Ende der Bahn nähern, und schwimme langsamer oder halte kurz vor dem Ende der Bahn an, wenn dich ein anderer Schwimmer gerade überholen möchte.

Gruppenkurse

Wenn du jedoch Gleichgesinnte bzw. neue Leute treffen möchtest, Spaß mit Freunden haben und Ziele und Erfolge teilen möchtest, dann gibt es nichts Besseres, als sich für einen Gruppenkurs anzumelden. Anfänger sollten in einem Kurs von maximal 6-7 Teilnehmer in erster Linie die grundsätzlichen Schwimm- und Atemtechniken erlernen und Sicherheit im Wasser erlangen. Wer die Techniken drauf hast, kann das Schwimmprogramm etwas variieren. Wenn du das Wasser liebst aber befürchtest, dich zu langweilen, sind vielleicht Wassergymnastikkurse wie z.B. Aquagymnastik oder Hydrobike das richtige für dich. Rhythmus und Musik sorgen dabei für mehr Abwechslung im Trainingsprogramm und im Alltag.

Das Wichtigste ist Regelmäßigkeit

Egal, ob du dich für das Schwimmen alleine oder mit Gleichgesinnten entscheidest: Das oberste Ziel sollte Regelmäßigkeit sein. Zu wissen, wie oft wir in der Woche trainieren müssen (2 – 3 Mal pro Woche ist ideal) ist wichtig, um ein angemessenes Trainingsprogramm erstellen zu können. Im Idealfall kannst du als fortgeschrittener Schwimmer, bei konstanter Herzfrequenz und korrekter Körperhaltung, 30 Minuten am Stück schwimmen.