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Mentales Training (nicht nur!) für Schwimmer

Schwimmen, oder Sport im Allgemeinen, bietet die ideale Gelegenheit, um über mentales Training zu sprechen. Darüber, wie man es schafft, sich Ziele zu setzen, flexibel zu bleiben und sein Bestes zu geben. Damit verschaffst du dir nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag eine Menge Vorteile.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf bestimmte mentale Techniken, mit denen du nicht nur deine Schwimmleistung verbessern kannst, sondern auch das Leben außerhalb deines Sports.

Als erstes musst du wissen, wie du negative Selbstgespräche vermeidest. Das ist nämlich leichter gesagt als getan. Wie oft standst du schon vor einer besonders großen Herausforderung und hast zu dir selbst gesagt: „Ich schaffe das nicht“; „Unmöglich“; „Ich kann das einfach nicht“. Selbst-Sabotage ist der schlechteste Weg, eine Sache anzugehen. Wenn dieser selbstkritische innere Monolog vor einem wichtigen Ereignis in dir aufzukommen droht, dann suche nach einem alternativen Weg, um mit der Situation klarzukommen. Setze dir zum Beispiel Teilziele, wenn du denkst, dass das was du Erreichen willst in weiter Ferne liegt. Kleinschrittigere Ziele, die realistisch erscheinen und in Reichweite sind, motivieren.

Steve Jobs pflegte zu sagen: „Die Schwierigkeit liegt nicht darin, zu allem ja zu sagen. Die Schwierigkeit liegt darin, nein zu sagen „. Lerne „Nein“ zu sagen. „Nein“ zu Ablenkungen, „nein“ zu einem Mangel an Aufmerksamkeit, „nein“ zu allem, was dich von deinem Ziel ablenken könnte. Lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Lass dich nicht von äußeren Faktoren ablenken und konzentriere dich ausschließlich auf das, was du tust. Das ermöglicht es dir, stets die beste Leistung abzuliefern.

Lerne, schwierige Situationen zu meistern. Der beste Weg unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren, ist sich an diese Situationen zu gewöhnen. Wenn du gelernt hast, mit dem Druck im Training umzugehen, dann wird dir der Umgang mit dem Leistungsdruck im Wettkampf leichter fallen. Bereite dich auf alles bis ins kleinste Detail vor – vor allem auch auf den Stress, von dem du weißt, dass er kommen wird. Dann kannst du wirklich gut abliefern.

Halte deinen eigenen „Anker“ bereit. Oft liegen Welten zwischen dem, was im Training geschieht und was in einem Wettkampf passiert. Diese Kluft legt dir Steine in den Weg. Wenn du eine Art „Anker“ hast, kannst du positive Erlebnisse, du während der Vorbereitung erfahren hast, immer wieder aufleben lassen. So eine Assoziation kann unheimlich wertvoll sein. Sie kann durch ein alltägliches Objekt ausgelöst werden (Badekappe, Beutel), eine Geste (Ein Schlag auf die Brust) oder einfach durch einen Spruch („Go for it!“). Solche „Signale“ zu entwickeln und diese sowohl im Training als auch im Wettkampf zu nutzen, kann etwas in deinem Kopf (und damit auch in deinem Körper) auslösen, sodass du bereit dafür bist, das Beste in dir freizulassen.

Konzentriere dich auf deine Performance-Ziele. Auf die Dinge, die du steuern kannst. Verbessere deine Technik, deine Trainingseinheiten und deine Ernährung. Das scheint auf den ersten Blick offensichtlich zu sein, aber am Ende kann genau das den kleinen Vorsprung ausmachen. Es macht keinen Sinn, ich nur auf Ergebnisse zu konzentrieren, denn du kannst nur das kontrollieren, was auf deiner Bahn passiert; nicht das, was deine Gegner tun.

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