Fünf Songs, die dein Schwimmtraining beschreiben

Aus dem Leben eines Schwimmers
Geschrieben von: Rebecca Gillis at 6 Mai '16 0
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Musik erfüllt viele Funktionen im Leben eines Schwimmers. Manchmal ist es dein Lieblingslied, das dich vor einem Wettkampf motiviert. Ein anderes Mal ist es ein eingängiger Rhythmus, der dir während des gesamten Trainings im Kopf herumschwirrt oder die Musik, die aus den Schwimmbad-Lautsprechern schallt und deine langweilige Beinarbeit begleitet. Warum auch immer, Musik kann für Sportler oft sehr hilfreich sein. Manchmal ist es auch einfach nur ein Gefühl, das transportiert wird: Gerade die bekannten Titel, die du ganz unbewusst mitsummst, beschreiben dein Training häufig am allerbesten.

1. “Work” – Rihanna feat. Drake. Obwohl wir alle unterschiedliche Gründe haben, den Sport zu lieben, und uns unterschiedliche Ziele dazu motivieren, zu trainieren, geht es uns im Grunde allen um dasselbe – Arbeit hineinzustecken. Auch wenn es oft hart ist, morgens früh aufzustehen oder sich nach einem langen Tag zum Training zu überwinden: Wenn du dich erst einmal in der Umkleide wiederfindest, hast du die Entscheidung getroffen, dich zu bemühen und deinen Ambitionen gerecht zu werden.

2. “Slow down” – Selena Gomez. Sobald du an der Bahn stehst, sieht es meist schon ganz anders aus. Obwohl du hier bist und bereit bist, alles zu geben, ist es oft schwierig, diese positive Einstellung aufrechtzuerhalten; vor allem, wenn du nur noch an all die extrem harten Übungen denken kannst, die auf der Programmtafel stehen. In solchen Momenten scheint die Zeit nur so dahin zu rasen. Du wünscht dir nichts mehr, als ein paar Minuten Zeit zu haben, dich mental vorzubereiten oder noch etwas mit den Teamkollegen über die Ungerechtigkeiten des Sportlerlebens zu jammern. Aber schon ist der Moment da, an dem du ins Wasser steigen musst.

3. “No air” – Jordan Sparks. Wenn die Trainingsphase begonnen hat und sich das Tempo steigert, wird jeder noch so kurze Moment an der Wand genutzt, um tief Luft zu holen. In einem Sport wie dem Schwimmen, der im Prinzip eine einzige große Herz-Kreislauf-Übung ist, ist Sauerstoff oft Mangelware… was nur die logische Konsequenz aus dem Grundgedanken des Schwimmens ist: viel Zeit unter Wasser zu verbringen. Tatsächlich ist das Schwimmen wohl eine der wenigen Sportarten (abgesehen vielleicht von Synchronschwimmen), bei der man von seinem Coach dafür angeschrien wird, wenn man zu oft atmet.

4. “The climb” – Miley Cyrus. Während harte Sets auf der einen Seite den Schwimmer am meisten weiterbringen, sind sie auf der anderen Seite körperlich und geistig oft schwer durchzuhalten. Um es mit Mileys Worten zu sagen: „I got to be strong, just keep pushing on“ – was die tägliche Herausforderung eines Sportlers ziemlich gut beschreibt. Workouts können sich anfühlen wie ein mühsamer und langer Aufstieg. Wenn man aber endlich oben angekommen ist (oder in unserem Fall, die Wand berührt und wieder atmen kann), dann war es all die Anstrengung wert.

5. “This girl is on fire” – Alicia Keys. Auch wenn du endlich in den Genuss dieses glorreichen Gefühls kommst, nach einem anstrengenden Training aus dem Wasser zu steigen, bedeutet das oft nicht das Ende der Qualen. Milchsäure-Aufbau, Trockenübungen oder Doppeleinheiten sind alles Dinge, die uns als Sportler sehr zu schaffen machen, sodass die Schmerzen eines anstrengenden Trainings manchmal mehrere Tage anhalten. Für unsere Freunde ist es oft komisch, zu sehen, wie wir nach einem harten Training schneller Beinschläge mit dem Treppensteigen kämpfen. Oder zu sehen, wie wir zusammenzucken, wenn wir die Arme am Tag nach intensiver Armarbeit anheben müssen. Aber dieses Feuer, dass wir in Form unseres Muskelkaters spüren, ist nur der spürbare Beweis für die Anstrengungen, die wir eingesetzt haben und für die Bedeutsamkeit, die uns noch erwartet.

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Geschrieben von:

Rebecca Gillis

Hi! I’ve been swimming competitively since I was eight years old, and enjoy documenting the ups and downs of life as an athlete. Most of my days are spent on the pool deck, since I also work as a coach for young children, and as a lifeguard. Other than that, I’m a full time student and, like so many of my fellow swimmers, a food/nap enthusiast.

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