Race Day: Und alles, was schiefgehen kann, wird schiefgehen!

Aus dem Leben eines Schwimmers
Geschrieben von: Valeria Molfino at 5 Mai '17 0
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Früher oder später wird jeder Schwimmer, der an Wettkämpfen teilnimmt – egal ob Anfänger oder Profi – am Tag des Rennens mit unerwarteten Problemen konfrontiert sein. Welche das sein können und wie man am besten mit ihnen umgeht, erklären wir in diesem Artikel.

Es ist Wettkampftag – der Moment, in dem sich zeigt, wie gut unsere Vorbereitungen waren. Wochen- oder sogar monatelang haben wir ein ausgeklügeltes Training durchlaufen, um jetzt endlich am Startblock zu stehen. Vor unserem inneren Auge stellen wir uns vor, was wir in den nächsten Minuten tun werden. Wir sind überzeugt davon, dass alles gut gehen wird; bis uns auf einmal klar wird, dass uns aus unerklärlichen Gründen und obwohl wir nichts dem Zufall überlassen wollten, eine böse Überraschung bevorsteht.

Kennst du das? Du verbringst Stunden in der Umkleide damit, deinen Wettkampfanzug anzuziehen und kaum hast du es endlich geschafft und bist bereit für das Rennen, merkst du plötzlich… dass du vergessen hast, vorher zur Toilette zu gehen. Gratuliere! All deine Vorbereitungen der letzten Stunde vor dem Start waren praktisch umsonst.

Schließlich wird zum Start aufgerufen. In dem Moment, in dem das Adrenalin langsam durch deine Adern pumpt, ruft der Wettkampfrichter plötzlich deinen Namen aus und fragt nach deiner Wettkampfzulassung. Panisch durchwühlst du deine Sachen. Bei der Vorstellung, dass du dieses extrem wichtige Dokument zu Hause liegen gelassen haben könntest, läuft es dir kalt den Rücken runter. Wo ist bloß dieser blöde Wisch?

Aber die schlimmsten Missgeschicke sind die, die sich nicht mehr ausmerzen lassen. Ich weiß nicht, wie oft ich schon Schwimmer gesehen habe, deren Schwimmbrille sich beim Eintauchen gelöst hat, weil sie nicht richtig eingestellt war und die ihnen dann wie eine lästige Kette um den Hals hing.

Fehlstart, Wasser in der Schwimmbrille, Insektenstiche oder Quallenverbrennungen bei Freiwasser-Wettkämpfen sind nur einige Probleme, vor denen sich jeder Schwimmer fürchtet. Es bringt aber auch nichts, sich verrückt zu machen; man kann sich nicht auf alles vorbereiten, was an so einem Tag alles passieren kann. Vieles hängt von Faktoren, auf die wir einfach keinen Einfluss haben.

Das Beste, was man in solchen Situationen tun kann, ist ruhig zu bleiben. Denn die beste Vorbereitung auf einen Wettkampf ist es, mit der Einstellung an den Start zu gehen, sein Bestes zu geben und aus Fehlern lernen zu können.

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Geschrieben von:

Valeria Molfino

Valeria Molfino is a 30-year-old with lots of stories to tell. She is a keen swimmer and runner but, above all, passionate about writing. She has always been a Blogger and loves to observe and describe people and their relationships, grasping all the most deeply hidden nuances and connections. She has a degree in Media Languages to give her a deeper understanding of communication and a Master’s in Multimedia Communication, so that she can express herself more methodically and concisely. For her swimming is not just a sport, but a means of expressing freedom and lightness.

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