Schwimmen und vegane Ernährung – geht das?

Fitness & Wellness
Geschrieben von: arena coaches at 26 Januar '18 0
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Wie verträgt sich ein auf vegetarischer Ernährung basierender Lebensstil mit Sport?

Ein paar Ernährungstipps für Schwimmer haben wir euch bereits verraten, bloß waren sie bisher immer für die „Allesfresser“ unter euch. Mehr und mehr Menschen entscheiden sich aber für einen Lebensstil, der auf allen Ebenen tierfreundlich ist – oder anders gesagt: Veganismus.

In den letzten paar Jahren hat sich die Meinung etabliert, dass sportliche Leistung voll und ganz von Proteinen abhängt. Deshalb werden Veganer/Vegetarier immer wieder gefragt: „Wie deckst du deinen Proteinbedarf ab, wenn du kein Fleisch isst?“.

Um zu verstehen, wie Leistung und Proteine zusammenhängen, müssen wir uns darüber klarwerden, dass Kohlenhydrate die hauptsächlichen Energielieferanten für Sport und speziell für das Schwimmen darstellen. Und was Fleisch betrifft, können zum Glück auch andere, vegetarische Lebensmittel die nötige Menge an Proteinen liefern.

Wie du sicher weißt, haben Schwimmer ganz bestimmte Bedürfnisse, ob sie nun Veganer sind oder nicht: eine ausgeglichene Ernährung, bestehend aus vielen Kohlenhydraten und einer relativ kleinen Menge an Proteinen und Fett. Bei Veganern sind lediglich alle diese Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs.

Das Einzige, worauf der vegane Schwimmer besonders achten sollte, ist Abwechslung bei der Wahl des Gemüses. Weil sie etwas weniger Auswahl bei der “Befüllung“ ihrer Teller haben, ist Variation besonders wichtig, denn nur so wird der Körper mit allen Mikronährstoffen, die er braucht, versorgt. Das sind z.B. Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Es gibt 20 verschiedene Arten, von denen elf vom Körper selbst hergestellt werden können und neun mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Ein Vorteil der vornehmlich vegetarischen Kost ist die weitaus bessere Verdaulichkeit. Weil der Verdauungsvorgang viel Energie erfordert, zieht das Verzehren von weniger “schwerem” Essen auch weniger Verdauungsprobleme nach sich.

Wenn du dich für eine vegane Ernährungsweise entschieden hast, ist ein guter Tipp, Lebensmittel aus Getreide oder Mehl mit Gemüse zu kombinieren, um die Gerichte schmackhafter zu machen: Eine einfacher Teller Nudeln mit grünen Bohnen oder Risotto mit Zucchini sind nur zwei simple Beispiele.

Eine Kleinigkeit sollte man jedoch berücksichtigen: Ich schreibe das alles nicht, um zu behaupten, dass die vegane Ernährungsweise die ideale für sportliche Höchstleistungen ist. Ich behaupte auch nicht das Gegenteil. Ich möchte aber betonen, dass man sehr wohl ein veganer Sportler sein kann. Das Wichtigste ist, dass man sich abwechslungsreich ernährt – mein Tipp wäre es sogar, dafür einen Ernährungsberater zu konsultieren.

Falls du also Veganer bist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen – du kannst die selben sportlichen Ziele erreichen wie Nicht-Veganer!

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arena coaches

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