Rad fahren – drei Faktoren, die deine Geschwindigkeit beeinflussen

Freiwasser/Triathlon
Geschrieben von: arena coaches at 4 Dezember '15 0
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Das Radfahrtempo wird durch drei Faktoren beeinflusst. Entdecke, wie sie dein Radfahren verbessern können.

1. Kraft. Wenn du dein Training mit dem eines Freundes vergleichst, überrascht es dich vielleicht, dass er die gleiche Einheit viel einfacher findet als du. Den Unterschied macht die Trittkraft!

Kraft ist der geschwindigkeitsbeeinflussende Faktor, den man am einfachsten trainieren kann. Jeder Radfahrer möchte wissen, wie er seine Trittkraft verbessern kann. Es ist leicht logisch, dass mit höherer Kraft auch die Geschwindigkeit steigt.

  • Um deine Kraft zu steigern, wiederhole niedrige Trittfrequenzen auf ebenem Land. Nach ca. 20 km schnellen Fahrens, fahre 1 km im kleinsten Gang, dann schalte einen Gang höher und fahre 2 km, dann 3 km im nächsthöheren Gang und dann schalte noch einmal und fahre 4 km – ohne Unterbrechung. Fahr als nächstes 10 km bei niedriger Trittfrequenz und wiederhole die obige Trainingseinheit in den verschiedenen Gängen.

Du solltest einen Herzfrequenzmesser und einen Trittfrequenzmesser nutzen, um sowohl die Herzfrequenz (bpm) also auch die Energie (Watt), die du während des Radfahrens generierst, zu beobachten.

2. Gewicht. Zwei Gewichte solltest du beachten: dein eigenes und das Gewicht deines Bikes. Vergleichen wir zwei Radfahrer: Der erste wiegt 80 kg und generiert 225 Watt. Diese Kraft ermöglicht es ihm/ihr, schnell zu fahren. Wenn aber der zweite Radfahrer 65 kg wiegt und auch 225 Watt generiert, wird er/sie schneller sein, als der erste Fahrer, weil er/sie, aufgrund des geringeren Gewichts, bei gleicher Kraft weniger Energie aufwenden muss, um voran zu kommen.

Und dann ist da ja auch noch das Gewicht des Fahrrads. Radfahrer machen sich zu Recht viele Gedanken über das Gewicht der verschiedenen Komponenten ihres Fahrrads: selbst eine oder zwei Wasserflaschen könnten einen Unterschied in der erzeugten Wattzahl und damit der erreichten Geschwindigkeit machen. Sei daher vorsichtig und wäge genau ab, was du mitnehmen willst.

3. Widerstand. Der dritte Faktor, der die Geschwindigkeit beeinflusst, ist der Widerstand: die Luftdichte, die Windstärke und dein Gewicht. Es ist schwierig, den Widerstand zu messen, aber um mit diesem „behindernden“ Faktor dennoch klar zu kommen, solltest du schon mit einer positiven Einstellung aufs Rad steigen.

Vergiss nicht, dass es wichtig ist, ein Gleichgewicht zwischen der Aerodynamik und dem Komfort herzustellen. Wenn du die Sache sehr aggressiv angehst, um die maximale Geschwindigkeit herauszuholen, wirst du am Ende weniger effektiv sein, als wenn du dich wohl fühlst.

Außerdem gibt es durchaus einige Aspekte, die die Aerodynamik beeinflussen können: wie zum Beispiel die Form des Helms, das Profil der Reifen, die Größe des Lenkers und sogar die Form der Trinkflasche.

Zusammenfassend kann man sagen, dass schwerere Sportler auf dem Rad leicht benachteiligt sind, insbesondere, wenn sie keine gute Haltung haben. Die weniger schweren Radfahrer mit einem guten Kraft-Gewicht-Verhältnis werden insbesondere auf unebenem Terrain Vorteile haben, während die Radfahrer, die weder schwer noch stark sind, aber eine gute Position auf dem Sattel einnehmen, ihre Leistung auf jedem Terrain maximieren können.

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arena coaches

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