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Schwimmen gegen „Problemzonen“

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Geschrieben von: Arena at 28 September '17 0
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Es ist menschlich, kritisch mit seinem eigenen Körper umzugehen. Auch wenn wir versuchen, uns auf Positives zu konzentrieren, haben wir doch alle unsere „Problemzonen“, an denen wir arbeiten wollen. Schwimmen kann dabei helfen.

Du ziehst deine Lieblingsjeans an und schaust in den Spiegel. Ist diese weiche Wölbung rund um deine Hüfte etwa der erste Ansatz eines Rettungsrings? Horror!

Es ist einfach, anderen Frauen etwas von einem positiven Körperbild zu erzählen, wenn man selbst Zeit hat, regelmäßig Sport zu treiben und über einen gut funktionierenden Stoffwechsel verfügt. Aber was, wenn man im Spiegel plötzlich ein paar Kilos zu viel sieht?

Unser Verhältnis zur Schönheit ist kompliziert und oft auch widersprüchlich. Irgendwo zwischen dem Minimum an Körperhygiene und umfangreichen schönheitschirurgischen Eingriffen liegen unsere verschiedenen, persönlichen Grenzen. Einige Frauen wollen kein Makeup tragen oder die ersten grauen Haarsträhnen überfärben, während andere bereit sind, sich unter das Messer zu legen, um sich attraktiver fühlen. Für die eine ist es „sich gehen lassen“, für die andere ist es die Akzeptanz der eigenen natürlichen Schönheit. Was für die eine Frau Eitelkeit ist, bedeutet für die andere Selbstvertrauen.

Sport gehört auch dazu. Einige Leute machen Sport, um sich besser zu fühlen, andere machen Sport, um besser auszusehen. Oft ist es aber auch eine Kombination aus beidem.

Die Lifestyle-Magazine sind voller Artikeln darüber, wie man lernt, den eigenen Körper so zu lieben, wie er ist (nachdem sie uns natürlich erst gesagt haben, dass wir dem gängigen Schönheitsideal nicht entsprechen): Sich bewusst auf die Dinge zu konzentrieren, die man an sich mag, jegliche negative Gedanken in Bezug auf den eigenen Körper beiseite zu schieben, aufhören, Dinge zu beklagen, die man nicht ändern kann, und so weiter. Alles gute Empfehlungen. Aber was machen wir, wenn wir wirklich den Rettungsring loswerden wollen oder die Reiterhosen oder diese schwabbeligen Oberarme…nicht, um die unrealistischen Schönheitsideale eines anderen zu erfüllen, sondern weil wir uns in einem schlanken, durchtrainierten Körper ganz einfach ernsthaft gesünder und glücklicher fühlen? Wir haben alle unsere Körperzonen, die uns Sorgen bereiten. Kann Schwimmen helfen?

Nur an bestimmten Körperteilen Gewicht zu verlieren, ist leider unmöglich. Hormone, Gene und Stress haben einen großen Einfluss darauf, in welchen Körperregionen sich Fettgewebe vermehrt bildet. Was du aber tun kannst, ist, Muskelmasse in Problemzonen hinzuzufügen, damit dein Körper gesund und durchtrainiert ist. Schwimmen ist eine der besten Sportarten für die allgemeine Gesundheit, da es gleichzeitig Kreislauf, Kraft und Gelenkigkeit verbessert. Gleichzeitig eignet es sich hervorragen zum Formen des Körpers, denn es macht jeden Bereich fit – von den Armen, über die Beinen bis zum Rumpf – egal, welchen Schwimmstil man schwimmt. Bei einigen  Schwimmstilen liegt der Schwerpunkt auf bestimmten Muskelgruppen, sodass du dich durch gezielte Übungen auf bestimmte Problemzonen konzentrieren kannst:

Arme. Alle Schwimmstile beziehen die Schultern, den Bizeps und den Trizeps mit ein. Wenn du noch mehr für die Arme tun möchtest, dann setze noch ein paar Übungen für den Armzug mit Pullbuoys und Paddel obendrauf.

Beine. Schwimmen trainiert die Gesäßmuskulatur, die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur, Waden und Knöchel. Brustschwimmen trainiert speziell die innere Oberschenkelmuskulatur. Für weitere Bein- (und Bauchmuskel-) arbeit, verwende ein Kickboard beim Training.

Rumpfmuskulatur. Alle Schwimmstile stärken deinen oberen Rücken und die Brustmuskulatur, während die Übungen für die Rumpfmuskulatur dir auch helfen, die Taille zu formen. Die Drehbewegung bei Freistil und Rückenschwimmen stärkt die Bauchmuskulatur und die Muskulatur im unteren Rückenbereich. Mit Brustschwimmen und Schmetterlingsschwimmen trainierst du vor allem die Brust- und Rückenmuskulatur.

Schwimmen, bzw. Sport im Allgemeinen, ist gut für die Psyche. Umfragen zeigen, dass Frauen, die Sport machen, zufriedener mit ihrem Körper sind – selbst wenn sich ihr Körper selbst nicht verändert hat. Ob es nun am allgemeinen körperlichen Wohlbefinden nach dem Sport liegt oder am Selbstvertrauen, das man durch die Bewältigung einer sportlichen Herausforderung gewinnt  – Frauen, die Sport machen, berichten, dass sie weniger negative Gedanken wegen ihres Körpers haben.

Vielleicht ist das so, weil wir durch Sport eher wertschätzen können, was unser Körper eigentlich alles für uns leistet und wie erstaunlich das ist, statt uns nur auf sein Aussehen zu konzentrieren. Du bist ein landlebendes Lebewesen und kannst trotzdem mit Leichtigkeit durchs Wasser gleiten. Das ist schon ziemlich erstaunlich!

Was denkst du darüber, Sport zu treiben, um besser auszusehen? Ist es oberflächlich? Ist es von Bedeutung?

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Geschrieben von:

Arena

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